24. June 2016 Allgemein @en / Hospitality Projects News / Interior Design News / Newsroom

Precise concept for a virtuosic result

This article was only published in German.

Jeder weiss was es bedeutet ein Konzept zu erarbeiten. Bei einem Neu- oder Umbau eines Hotels oder einzelner Outlets entscheidet das Konzept über Erfolg oder Misserfolg. Das Konzept soll viele Erwartungen erfüllen, innovativ und in 10 Jahren noch aktuell sein und dabei den aktuellen Wertewandel berücksichtigen. Aber wie findet man dieses eine Konzept, dass genau zu meinem Hotel und mir als Hotelier passt? Das Konzept, das nachhaltig und langfristig erfolgreich ist und Bewunderung, Behaglichkeit und die Sehnsucht wiederzukommen bei meinen Gästen auslöst?

Die Grundvoraussetzungen

Die Grundlage für ein erfolgreiches Konzept ist eine detaillierte Situationsanalyse. Hier müssen alle wichtigen Fragen geklärt werden, unter anderem: Wo und in welcher Umgebung befindet sich das Hotel? Was repräsentieren und wünschen sich die Direktion und das Leitungsteam? Welche funktionalen, finanziellen und nachhaltigen Ziele sollen erreicht werden? Was sind die Erwartungen neue Gästegruppen anzusprechen? Und nicht zuletzt: Was darf die Renovierung kosten damit der ROI ideal realisierbar ist. Bei dieser Analyse sollten alle Berührungspunkte des Hotels hinterfragt und aufgelistet werden. Dies erfordert einiges an Zeit, aber der Aufwand ist entscheidend für die erfolgreiche Umsetzung und Realisierung. Ein in der Hotellerie erfahrener Innenarchitekt bietet zusätzliche Blickwinkel und Unterstützung bei der Erarbeitung der Situationsanalyse. Desto präziser die Analyse ist, desto hochwertiger und nachhaltiger wird das Konzept und somit das Endergebnis sein.

Das perfekte Zusammenspiel

Die Realisierung des Konzeptes ist wie die Erschaffung eines Musikstücks. Alle Noten müssen zusammen passen und in der richtigen Reihenfolge sein, damit die Melodie ein harmonisches Zusammenspiel ergibt und die Bewunderung der Zuschauer hervorruft. Kein Ton zu viel, kein Ton der fehlt. Um das zu erreichen werden als Erstes mit der Situationsanalyse die bestehende Infrastruktur und die Bewegungsabläufe analysiert und optimiert. So wurde beispielsweise bei der Renovierung der Lobby des Swissôtel’s Zürich eine Lösung für die Portiers gesucht, die immer mit den Koffertrollies durch die Lobby schieben mussten, was sich bei Gruppenanreisen als logistische Herausforderung gestaltete. Aus der aktuellen Situationsanalyse war ersichtlich, dass das bestehende Backoffice zu gross war und über ungenutze Freiflächen verfügte. Als Folge konnte mein Designteam einen neuen Vorschlag für einen zusätzlichen Korridor für die Portiers entwickeln, der die bis dato bestehende Problematik beseitigte und gleichzeitig den vorhanden Platz neu und wertschöpfend nutzt. Dieses Beispiel verdeutlicht wie wichtig die Grundrisspläne als Grundlage für die erfolgreiche Umsetzung des Konzepts sind. Aber auch Themen wie Geschichten der Region, Ökologie, Geschmack der Hoteliers, Architektur des bestehenden Gebäudes, Hotelkategorie und Gästemix und vieles mehr sollten den Innenarchitekten inspirieren und leiten. Und selbstverständlich muss die zusätzliche Wertschöpfung des neuen Designs klar aufgezeigt werden und im Fokus stehen. Dadurch wird sicher gestellt, dass das neue Konzept auch als Investition erfolgreich sein wird.

Fazit

Wirklich gutes Design eines Hotelprojekts ist kein Zufallsprodukt und es hat komplexe Hintergründe. Spielen Management und Innenarchitekt optimal zusammen, dann erarbeiten sie ein präzises Konzept. Ist der Innenarchitekt in der Lage, das Konzept virtuos und „à point“ umzusetzen, sind die Voraussetzungen geschaffen das Revenue markant zu steigern und die geschätzten Gäste auch im nächsten Jahr wieder herzlich empfangen zu können!

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