12. September 2016 Allgemein @en / Hospitality Projects News / Interior Design News / Newsroom

Perfectly lived ecology

This article was only published in German.

Das vigilius mountain resort hat alle meine Erwarten an ein ökologisch geführtes Hotel mehr als erfüllt. Angefangen mit dem frischen und einladenden Webauftritt, über die ganzheitlich gelebte Ökologie, die verwendeten natürlichen Materialien, das schöne Design, die motivierten Mitarbeiter bis hin zu ihrer gelebten Vision.

vigilius_newsroom_IDA14

Man mag es kaum glauben, dass das vigilius mountain resort bereits vor 13 Jahren gebaut worden ist, wenn man den Stand der Technik und die Materialien sieht, die verwendet worden sind. Noch mehr erstaunt der perfekte Zustand des Hotels unter dem Gesichtspunkt, dass die Unterhalts- und Renovationsarbeiten während der jährlichen dreiwöchigen Schliessung des Hotels gemacht werden.

Die Architektur

„Im vigilius mountain resort ist die Grenze zwischen Natur und Architektur kaum wahrnehmbar. Klare Linien und eine unaufdringliche Formensprache prägen die Architektur. Die Holz- und Glasfassade des Hotels geht harmonisch in die Landschaft über. Der gesamte zu Tage tretende Hotelbereich besteht aus Lärchenholz. Sichtbarer Lehmputz im Innen- und Aussenbereich sowie roh belassene Stampflehmwände in den Zimmern und Suiten verleihen dem Bau eine einzigartige Atmosphäre. Aussen wie innen prägen natürliche Materialien aus erneuerbaren Ressourcen das Erscheinungsbild: eine raffinierte Balance zwischen Natur und Architektur, Tradition und Moderne, behaglicher Wohnkultur und faszinierendem Design.“

vigilius_Zimmer_IDA14

vigilius_Wellness_innen_IDA14

Fazit:

Die Entwicklung in Bezug auf die Ökologie steht immer noch am Anfang. So wurde die Architektur früher von zwei Kriterien bestimmt: Funktionalität und Ästhetik. Heute kommt ein drittes sehr wichtiges Kriterium dazu, dass bei jedem Neu- und Umbau berücksichtigt werden muss: Nachhaltigkeit. Mit der derzeitigen rasanten Weiterentwicklung beispielsweise bei der Photovoltaik dienen in Zukunft grosse Gebäude eventuell sogar der Energieproduktion. So könnten sich Hotels mit der benötigten Energie selbst versorgen oder die überschüssige Energie im Sinne von Shared Economy an die Gemeinde abgeben. Mit Fassadenbegrünung könnte es in Zukunft möglich sein aktiv zur Luftreinigung beizutragen.

Im Hinblick auf diese Entwicklung ist es entscheidend, dass sich Hoteliers und Investoren dafür entscheiden, die heutigen Möglichkeiten für nachhaltiges Bauen zu nutzen.

 

Der Autor

Karsten Schmidt-Hoensdorf ist Gründer und kreativer Kopf des Zürcher Architekturbüros und Interior Design Studios IDA14.

Der Branchenfokus liegt in den Bereichen Hotellerie, Branding und Kultur.

In den letzten 20 Jahren verwirklichte er zahlreiche Projekte in der Privat- und Kettenhotellerie und war weltweit als Berater nationaler und internationaler Hotelprojekte tätig.

 

Schreiben Sie mir Ihre Meinung:

karsten.schmidt@ida14.ch

www.ida14.ch

 

Den Originalartikel lesen Sie hier

 

 

Twitter LinkedIn Google Pinterest